Wenn alles zu viel wird – Strategien für mehr innere Ruhe im Alltag
Es gibt Tage, an denen sich alles zu viel anfühlt. Die To-do-Liste wird länger statt kürzer, das Gedankenkarussell dreht sich immer schneller, und selbst kleine Dinge scheinen plötzlich schwer. In solchen Momenten ist es wichtig, innezuhalten und sich daran zu erinnern: Du musst nicht immer funktionieren. Es ist erlaubt, Pause zu machen.
Innere Ruhe entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch Akzeptanz. Der erste Schritt ist, wahrzunehmen, dass du gerade überfordert bist – ohne dich dafür zu verurteilen. Sag dir ruhig: „Es ist okay, dass ich mich so fühle.“ Allein dieser Satz kann schon etwas Druck nehmen. Danach geht es darum, kleine, wirksame Wege zu finden, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
Hilfreiche Strategien können sein:
- Atme bewusst: Schließe kurz die Augen und atme tief ein und aus. Spüre, wie der Atem kommt und geht. Drei bewusste Atemzüge können oft schon einen Unterschied machen.
- Reduziere Reize: Schalte Musik, Handy oder Fernseher kurz aus. Gib deinem Kopf Raum für Stille.
- Sortiere deine Gedanken: Schreib auf, was dich beschäftigt. Manchmal hilft es, Dinge aus dem Kopf auf Papier zu bringen, um wieder klarer zu sehen.
- Fokussiere dich auf das Wesentliche: Frag dich: „Was ist jetzt gerade wirklich wichtig?“ – Nicht alles muss heute erledigt werden.
- Beweg dich sanft: Ein kurzer Spaziergang oder leichtes Strecken kann helfen, Stress abzubauen und wieder im Körper anzukommen.
Und wenn es einmal gar nicht geht – such dir Unterstützung. Rede mit jemandem, dem du vertraust, oder hol dir professionelle Hilfe. Es ist kein Zeichen von Schwäche, um Hilfe zu bitten. Im Gegenteil: Es zeigt Stärke und Selbstfürsorge.
Manchmal braucht es einfach Zeit, bis sich der innere Druck wieder legt. Sei geduldig mit dir. Du musst nicht sofort ruhig oder ausgeglichen sein. Schon der bewusste Schritt, dich um dich selbst zu kümmern, ist ein Anfang – und oft genau das, was du gerade brauchst.


John Diez
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John Diez
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